Was ist das Beste an Ihrem Job?
Das Beste ist die Abwechslung! Kein Tag gleicht dem anderen. In einer Woche bin ich zusammen mit den Männern und Frauen draußen im Gelände, in der nächsten Woche bin ich dabei, das Material und die Fahrzeuge zu bewirtschaften, instand zu halten und Übungen vor- oder nachzubereiten. Und dann gibt es auch Wochen, in denen man sich weiterbilden kann, auch außerhalb des eigenen Tätigkeitsfeldes. So habe ich die Möglichkeit, an einer Weiterbildung zum Thema Verhaltensanalyse teilzunehmen, was meinem Interesse aus dem Psychologiestudium entgegenkommt. Sehr spannend finde ich auch die Möglichkeit, konzeptionell zu arbeiten, was viele Gespräche und ein gutes Netzwerk mit sich bringt.
Welche drei Eigenschaften muss man für Ihren Job mitbringen?
Das Wichtigste ist eine hohe geistige Flexibilität. Jederzeit kann alles passieren. Die Aufträge verändern sich regelmäßig und man muss flexibel reagieren können. Als Zweites braucht man einen langen Atem und eine gewisse Hartnäckigkeit. Manchmal muss man für seine eigenen Ideen einstehen und einer Diskussion nicht aus dem Weg gehen. Die dritte wichtige Sache ist Empathie: Bei der Erstellung von Produkten muss man auf die Zielgruppen eingehen können und verstehen, was die Grundbedürfnisse sind. Aber auch im Dienstalltag ist Empathie ein wichtiger Charakterzug, der einem im Umgang mit Menschen vieles leichter macht.
Welchen Beruf hätten Sie im zivilen Leben?
Public Affairs Manager oder Projektmanager in einer Marketingagentur. Nur dass wir keine Werbung machen oder das Image der Bundeswehr aufpolieren wollen, sondern eine gewisse Art von Lobbyarbeit machen. Die Zielgruppe ist dabei immer streng festgesetzt und wird von oberster Stelle freigegeben.
Warum haben Sie sich für eine militärische Laufbahn entschieden?
Es war eine Mischung aus Überzeugung für die Demokratie und die Gesellschaft und aus den Chancen, die mir die Bundeswehr geboten hat. Mir war es wichtig, dass die Demokratie und die Gesellschaft, in der wir leben, nicht selbstverständlich sind, und ich wollte der Gesellschaft und der Demokratie etwas zurückgeben. Daneben war es so, dass ich nach dem Abitur Psychologie studieren wollte. Und als ich gehört habe, dass es eine Truppengattung gibt, die genau das macht, was ich ohnehin studieren wollte, da war die Entscheidung schnell gefallen.
Was würden Sie einem Menschen raten, der Ihre Tätigkeit ausüben möchte?
Man muss immer die Augen offenhalten für alle Gelegenheiten, die sich bieten. Aus jeder Begegnung kann man spannende Inhalte mitnehmen und interessante Netzwerke knüpfen, die man später in die inhaltliche Arbeit mit einfließen lassen kann.
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